Lohmann-Stiftung | Satzung
37
page-template,page-template-front-page,page-template-front-page-php,page,page-id-37,page-child,parent-pageid-11,edgt-core-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,hudson-ver-1.9, vertical_menu_with_scroll,smooth_scroll,blog_installed,wpb-js-composer js-comp-ver-5.2,vc_responsive

Satzung

SATZUNG
der Lohmann-Stiftung für Liedgesang e. V., Wiesbaden

§ 1 Name – Sitz – Rechtsform
§ 2 Zweck und Aufgaben
§ 3 Mitgliedschaft
§ 4 Mittel – Geschäftsjahr
§ 5 Organe des Vereins
§ 6 Mitgliederversammlung
§ 7 Vorstand
§ 8 Geschäftsführung – Rechnungswesen
§ 9 Auflösung des Vereins
§ 10 Inkrafttreten

§ 1 Name – Sitz – Rechtsform

1.1 Der Verein trägt den Namen „Lohmann-Stiftung für Liedgesang“.
1.2 Der Sitz des Vereins ist 65187 Wiesbaden

§ 2 Zweck und Aufgaben

2.1 Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Liedgesanges im Sinne
von Franziska Martienßen-Lohmann, Paul Lohmann und Hildegund Lohmann- Becker.
2.2 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Abhaltung von Seminaren/Symposien sowie Konzerten, bei denen moderne Erkenntniße der
Stimmerziehung vermittelt werden sollen; ferner durch Weiterbildung von
Gesangspädagogen. Der Verein fühlt sich den Ideen der Schule von Franziska Martienßen-Lohmann
und Paul Lohmann verpflichtet, ebenso deren Weiterentwicklung durch
Hildegund Lohmann-Becker.
2.3 Der Verein verfolgt keinerlei politische und religiöse Zielsetzungen.

2.4 Der Verein verfolgt außchließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung 1977.

2.5 Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

2.6 Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2.7 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

3.1 Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kann von jedem erworben werden, der unbescholtenen Rufes ist.
3.2 Der Antrag für Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand einzureichen.

3.3 Dem Vorstand steht nach Beratung das Recht zu, die Mitgliedschaft eines Antragstellers abzulehnen, wenn stichhaltige Gründe die Ablehnung erforderlich machen
sollten, um der Schädigung des Vereinsansehens vorzubeugen.

3.4 Der Verein besteht aus aktiven, paßiven und fördernden sowie Ehrenmitgliedern.

3.5 Natürliche und juristische Personen können Mitglieder werden; juristische
Personen nur als förderndes Mitglied.
3.6 Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben oder dem Verein 40 Jahre als Mitglied
angehören.

3.7 Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen und Festlichkeiten des
Vereins teilzunehmen. Die Mitglieder sind verpflichtet, zur Erhaltung der
satzungsgemäßen Arbeit der Vereins den übernommenen Ehrenstellen nach
besten Kräften gerecht zu werden und zur Zahlung des in der
Jahreshauptversammlung beschloßenen Beitrages.
3.8 Die Mitgliedschaft endet durch:
– schriftliche Kündigung an den Vorstand;
– durch Ausschluß;
– durch Tod.

3.9 Die Mitgliedschaft kann jederzeit zum Halbjahresende (30.06./31.12.) schriftlich gekündigt werden. Das Mitglied verliert damit jeden Anspruch an den Verein,
jedoch bleiben die im Verein anfallenden Verpflichtungen bzw. die Haftung für den
dem Verein zugefügten Schaden dadurch unberührt. Zu evtl. Zahlungen ist der
Austretende ausdrücklich verpflichtet.
Die Mitgliedschaft endet durch Außchluß aus dem Verein, wenn ein Mitglied,
– gegen die Intereßen des Vereins verstößt;
– die bürgerlichen Ehrenrechte verliert;
– trotz Mahnungen mit den Beiträgen mehr als 6 Monate in Rückstand gerät
3.9.1 Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand.

3.9.2 Der Ausschluß ist schriftlich zu begründen.

§ 4 Mittel, Geschäftsjahr

4.1 Die Mittel zur Erfüllung des Vereinszweckes werden aufgebracht durch:
4.1.1 Jährliche Mitgliedsbeiträge, die auch halbjährlich bezahlt werden können;
ihre Höhe wird von der Mitgliederversammlung festgelegt;
4.1.2 freiwillige Zuwendungen;
4.1.3 Zuschüße aus öffentlichen Mitteln, sofern diese beantragt und genehmigt werden.
4.2 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Organe des Vereins

5.1 Mitgliederversammlung

5.2 Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

6.1 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlußorgan.
Stimmberechtigt sind alle Mitglieder.

6.2. Die Jahreshauptversammlung ist bis zum Ende des zweiten Quartals des Folgejahres durchzuführen.

6.3 Auf Antrag von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder
oder auf Beschluß des Vorstandes ist innerhalb eines Monats ab Eingang des
Antrages beim Vorstand eine außerordentliche Versammlung einzuberufen.
Der Antrag ist zu begründen, und die Angabe der zu behandelnden Tagesord-
nungspunkte ist erforderlich.

6.3.1 Eine Mitgliederversammlung kann auch einberufen werden, wenn das
Intereße des Vereins das erfordert.
6.4 Die Einberufung einer Mitgliederversammlung ist mindestens vier Wochen
vorher mit der Angabe der Tagesordnung den Mitgliedern bekanntzugeben.
6.4.1 Die Einberufung einer Versammlung erfolgt schriftlich und wird jedem Mit-
glied zugesandt.

6.5 Anträge von Mitgliedern, über die die Versammlung beschließen soll, sind dem
Vorsitzenden spätestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.

6.6 Die Versammlung wird vom Vereinsvorsitzenden oder – im Verhinderungsfalle
von einem seiner Vertreter geleitet.

6.7 Aufgaben der Mitgliederversammlung:
6.7.1 Wahl des Vorstandes; getrennt: des Vorsitzenden und seiner 2 Stellvertreter
sowie des Schriftführers und des Kaßenwartes.
6.7.2 Entlastung des Vorstandes und des Kaßenwartes nach deren Jahresbericht-
erstattung;

 

Der Kassenwart ist Teil des Vorstandes.
6.7.3 Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
6.7.4 Beratung und Beschlüße über eingebrachte Anträge;
6.7.5 Wahl der Kassenprüfer;
6.7.6 Wahl von Ehrenmitgliedern;
6.7.7 Beschluß zur Satzungsänderung; gemäß § 33 BGB ist hierzu 3/4-Mehrheit erforderlich;
6.7.8 Beschluß der Vereinsauflösung.

6.8 Nach ordnungsmäßiger Einladung ist die Versammlung stets beschlußfähig.
6.9 Die Versammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebene Stimmen.
Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

6.10 Die Abstimmungen erfolgen offen.
Die Versammlung kann auf Antrag mit einfacher Mehrheit beschließen, geheim
abzustimmen.

6.11 Über die Versammlung ist ein Protokoll zu führen, deßen Richtigkeit vom
Vorsitzenden und dem Schriftführer zu bestätigen ist

 
§ 7 Vorstand

7.1 Der geschäftsführende Vorstand besteht gemäß § 26 BGB aus:
7.1.1 dem 1. Vorsitzenden
7.1.2 dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden
7.1.3 dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden
7.2 Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre, wobei der Gesamtaustausch des Vorstandes möglichst zu vermeiden ist.
7.3 Scheidet ein Vorstandsmitglied während der laufenden Wahlperiode aus, so ist
bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Ersatzperson für den Rest der
laufenden Wahlperiode zu wählen.

7.4 Der Vorsitzende – im Verhinderungsfalle sein Vertreter – ist verpflichtet, in der
Jahresmitgliederversammlung im Namen des Vorstandes einen Rechenschafts-
bericht abzulegen.

7.5 Der Vorsitzende lädt den Vorstand zu den jeweiligen Sitzungen ein und leitet
auch die Sitzung. Über den Verlauf der Sitzung, insbesondere über die
Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, das der Vorsitzende und der
Schriftführer zu unterzeichnen hat.

7.6 Die Aufgaben des Vorstandes:
7.6.1 Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag

§ 8 Geschäftsführung, Rechnungswesen

8.1 Die 1. Vorsitzende vertritt gemeinsam mit dem 1. stellvertretenden Vor-
sitzenden oder dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden den Verein gerichtlich
und außergerichtlich.

8.2 Der Kassierer ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kaßengeschäfte
verantwortlich. Der Kaßierer erledigt alle Geldangelegenheiten des Vereins
und hat darüber die nötigen Bücher zu führen. Alle Belege über Einnahmen
und Ausgaben müßen von ihm unterzeichnet und mit dem Vereinßtempel
versehen sein. Dem Vorstand sowie dem/den Kaßenprüfer(n) ist auf Verlangen Einblick in die
Bücher zu gewähren. Am Schluß des Geschäftsjahres stellt er einen aus-
führlichen Kaßenbericht auf, den er der Jahreshauptversammlung vorträgt.

8.3 Der Schriftführer hat die Aufgabe, von allen Versammlungen und Sitzungen
Protokolle zu führen und diese dem Vorstand vorzulegen. Außerdem erledigt er
den laufenden Schriftwechsel.

8.4 Der/die Kassenprüfer darf/dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§ 9 Auflösung des Vereins

9.1 Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung mit
2/3 aller anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder.

9.2 Das nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen
fällt bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines
bisherigen Zweckes an die Stadt Wiesbaden, die es zur Förderung der Kultur
(Liedgesang) im Bereich der Stadt Wiesbaden zu verwenden hat.

§ 10 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt nach Beschluß der Mitgliederversammlung am 16. September 1990 in Kraft.

Nach Änderungen vom 10.12.1990 und vom 03.03.1991 beim Amtsgericht Wiesbaden
unter der Vereinsregister-Nr. 2752 am 28. Mai 1991 eingetragen.

Letztmalig geändert am 15. März 2003